Paradiesgletscher, Alpengletscher in Graubünden, Schweiz.
Das Paradies Gletscher ist ein Gletscher in den südöstlichen Alpen Graubündens, mit ausgedehnten Eisflächen, die zwischen felsigen Gipfeln liegen. Die Oberfläche zeigt tiefe Spalten und Seracs, die bei Licht- und Schattenspielen unterschiedliche Strukturen offenbaren.
Der Gletscher entstand während der Eiszeiten und war einst deutlich größer, bevor er ab dem 20. Jahrhundert kontinuierlich schrumpfte. Diese Schrumpfung folgt dem weltweiten Trend der Gletscherveränderungen in den Alpen.
Lokale Bergsteigergruppen organisieren geführte Winterexpeditionen zum Gletscher und lehren traditionelle alpine Kletter- und Navigationstechniken.
Der Gletscher ist nur mit spezieller Ausrüstung und unter fachkundiger Begleitung zugänglich, da Spalten und steile Hänge Gefahren darstellen. Die beste Jahreszeit für Besuche liegt zwischen Sommer und Frühherbst, wenn Schnee und Eis stabiler sind.
Unter der Oberfläche des Gletschers befinden sich sogenannte Gletschermühlen, natürliche Schächte, die durch fließendes Wasser entstehen. Diese Strukturen zeigen, wie aktiv das Eis noch immer ist, obwohl der Gletscher insgesamt zurückgeht.
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