Zervreilasee, Stausee in der Schweiz
Zervreilasee ist ein Stausee im Kanton Graubünden, der auf etwa 1900 Metern Höhe in einem Alpental liegt und von steilen Felswänden und Wäldern umgeben ist. Das klare Wasser füllt das Tal zwischen hohen Gipfeln und wird von einer 151 Meter hohen Betonmauer an seinem unteren Ende gestaut.
Der See wurde in den 1960er Jahren durch den Bau eines Staudamms geschaffen und überflutete das Dorf Zervreila, das hier seit Jahrhunderten existierte. Die Stauanlage wurde errichtet, um Wasser für die Stromerzeugung und die Wasserversorgung der Region zu speichern.
Der Name Zervreilasee bezieht sich auf das Dorf Zervreila, das vor dem Staudammbau hier stand und heute unter Wasser liegt. Der See ist für die lokale Bevölkerung ein wichtiger Teil der Berglandschaft, wo Tradition und moderne Wasserwirtschaft aufeinandertreffen.
Der See ist von Vals aus mit dem Postauto in etwa zwanzig Minuten erreichbar, und vom Parkplatz führen kurze Wege zur Staumauer. Eine beliebte Wanderung dauert etwa zweieinhalb Stunden von Vals bis zum Wasser und verläuft durch Wiesen und Wälder.
Der See ist auch der Ausgangspunkt für eine längere Wandertour, die alle vier Seen in der umgebenden Gegend verbindet - Zervreilasee, Guraletschsee, Ampervreilsee und Selvasee in einer einzigen Tour, die etwa sechs Stunden dauert. Diese vierseeige Rundwanderung ermöglicht es Besuchern, die volle Vielfalt der hochalpinen Seenlandschaft auf einem einzigen Ausflug zu erleben.
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