Piz Terri, Berggipfel in den Lepontinischen Alpen, Schweiz
Piz Terri ist ein Berggipfel in den Lepontinischen Alpen mit einer Höhe von 3.149 Metern und liegt zwischen Val Sumvitg, Val Blenio und Lumnezia. Der Berg zeigt steile Wände und beherbergt den Glatscher dil Terri auf seinen Flanken.
Der Piz Terri wurde erstmals zwischen 1801 und 1802 von Pater Placidus a Spescha vom Kloster Disentis dokumentiert bestiegen. Diese frühe Erkundung verband das Kloster mit der alpinen Bergsteigertradition.
Der Name stammt aus dem Walserdialekt und bezieht sich auf die trockenen Weidelandschaften, die das Lumnezia-Tal prägen. Diesen Namen sieht man überall in dieser Region.
Der Aufstieg erfolgt typischerweise von der Motterascio-Berghütte auf 2.171 Metern aus und folgt einem markierten Weg mit gesicherten Ketten in steileren Bereichen. Die Route erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, besonders in den exponierten Passagen.
Der Berg bildet einen wichtigen Wasserscheidenpunkt zwischen dem Mittelmeer und der Nordsee und teilt damit zwei unterschiedliche Flusspfade. Auf seiner westlichen Seite liegt der Stausee Luzzone und in der Nähe der Lago Greina.
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