Zypern, Mittelmeerinsel im östlichen Becken, Zypern.
Zypern ist eine Mittelmeerinsel im östlichen Becken mit einer Fläche von etwa neuntausendzweihundertfünfzig Quadratkilometern und zwei Gebirgszügen, dem Troodos im Süden und dem Pentadaktylos entlang der Nordküste. Zwischen den Bergen erstrecken sich die zentrale Ebene Mesaoria sowie Küstenstreifen mit Buchten, Klippen und langen Sandabschnitten.
Die Insel wurde im Jahr neunzehnhundertsechzig von britischer Herrschaft unabhängig und erlebte vierzehn Jahre später eine Teilung, die bis heute fortbesteht. Seitdem trennt eine Grenze den südlichen Teil vom nördlichen Gebiet, das nur von der Türkei anerkannt wird.
Im südlichen Teil der Insel spricht man Griechisch, feiert orthodoxe Feste und trifft sich in Tavernen bei Meze und Kaffee. Im Norden hört man Türkisch, besucht Moscheen und genießt türkische Spezialitäten in kleinen Lokalen am Straßenrand.
Das mediterrane Klima sorgt von Juni bis September für trockene, heiße Monate und von November bis März für milde, manchmal regnerische Tage. Grenzübergänge zwischen beiden Gebieten sind möglich, erfordern aber gültige Reisedokumente und können Wartezeiten bedeuten.
Der höchste Gipfel ist der Olympos im Troodos-Gebirge, der auf knapp zweitausend Meter steigt und im Winter Schnee tragen kann. Die Insel lieferte über Jahrhunderte Kupfer an Handelspartner im gesamten Mittelmeerraum, was ihr sogar den Namen gab.
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