Dajabón, Nordwestliche Provinz in der Dominikanischen Republik
Die Provinz Dajabón erstreckt sich von den Bergen der Cordillera Central im Süden bis zu flachen Savannen im Norden und grenzt an Haiti. Das Gebiet ist in fünf Gemeinden unterteilt, wobei die Hauptstadt Dajabón als wichtiger Handelsplatz zwischen den beiden Ländern fungiert.
Die Provinz wurde 1938 von Monte Cristi abgetrennt und hieß zunächst Libertador, bevor sie 1961 ihren heutigen Namen erhielt. Diese Umbenennung markierte eine wichtige Identitätsänderung in der administrativen Geschichte der Region.
Der Name Dajabón stammt aus der Taíno-Sprache vom Begriff Dahaboon, der sowohl die Region als auch ihren Hauptfluss bezeichnete.
Besucher finden hier unterschiedliche Landschaften, von Berggebieten bis zu offenen Ebenen, die eine Vielzahl von Aktivitäten ermöglichen. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der trockeneren Monate, wenn die Wege leichter zugänglich sind.
Der Dajabón-Fluss bildet die natürliche Grenze zu Haiti und ist Schauplatz von alle zwei Wochen stattfindenden Märkten. Auf diesen Märkten tauschen Händler aus beiden Ländern Waren aus und schaffen einen Ort intensiver wirtschaftlicher Verbindung.
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