Skúvoy, Insel auf den Färöer-Inseln
Skúvoy ist eine kleine Insel im südlichen Teil der Färöer-Inseln ohne Straßen oder Fahrzeuge. Das Gelände besteht aus Grasflächen und sanften Hängen, die zu steilen Klippen führen, mit einem einzigen kleinen Dorf, das durch einen Bergrücken vor dem Wind geschützt ist.
Die Insel ist seit etwa dem Jahr 1000 besiedelt, als die erste Kirche der Färöer-Inseln hier errichtet wurde. Jahrhunderte später überstand Skúvoy den Schwarzen Tod im 14. Jahrhundert und einen Pockenausbruch im 18. Jahrhundert.
Skúvoy ist nach dem Skúgvur benannt, dem Großen Skua, einem Raubvogel, der auf den steilen Klippen der Insel brütet. Besucher können diesen Vogel häufig direkt über ihren Köpfen beobachten, wenn sie über die Grasflächen nahe der Küste spazieren.
Die Insel ist per Fähre von Sandur auf der Insel Sandoy erreichbar, und die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten. Da es keine Läden und kaum Einrichtungen gibt, sollten Besucher alles Nötige selbst mitbringen.
Die heutige Kirche aus dem Jahr 1937 ist ungewöhnlich ausgerichtet: Sie zeigt nach Süden und Norden statt nach Osten, wie es bei den meisten Kirchen der Fall ist. Im Dorf befindet sich auch das Grab von Sigmundur Brestisson, einem Wikingerhäuptling, der für die frühe Geschichte der Färöer-Inseln bedeutend war.
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