Grabmal Kaiser Friedrichs III., Kaisergrab im Stephansdom, Österreich.
Das Grabmal Kaiser Friedrichs III. ist ein monumentales Werk aus rotem Adneter Marmor, das sich in der Wiener Stephansdomkirche befindet. Die Oberfläche zeigt aufwendige Skulpturenarbeiten mit zahlreichen eingemeißelten Figuren und Details, die das Handwerk der damaligen Zeit widerspiegeln.
Der Künstler Niclas Gerhaert van Leyden begann 1468 mit der Arbeit am Grabmal, doch die sterblichen Überreste des Kaisers wurden erst 1513 an ihren endgültigen Bestattungsort gebracht. Diese lange Zeitspanne zwischen Werkbeginn und eigentlicher Bestattung war damals für bedeutende kaiserliche Monumente nicht ungewöhnlich.
Das Grabmal zeigt 240 kleine Statuen an den Seiten, die die wohltätigen Werke und Beiträge des Kaisers zur Gesellschaft darstellen.
Das Grabmal ist durch eine steinerne Balustrade geschützt, die eine klare Sicht auf die Details und die liegende Kaiserfigur in Krönungsgewändern ermöglicht. Der Ort befindet sich im Inneren der Kathedrale und ist problemlos während der regulären Öffnungszeiten zugänglich.
Auf dem Sarkophagdeckel ist neben dem Kaiser die rätselhafte Buchstabenfolge AEIOU eingraviert, deren genaue Bedeutung bis heute diskutiert wird. Diese geheimnisvollen Initialen waren ein persönliches Emblem des Kaisers und finden sich auch an anderen Orten seines Reiches wieder.
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