Flämische Region, Verwaltungsregion im Norden Belgiens.
Die Region Flandern ist eine Verwaltungsregion im nördlichen Belgien, die von der Nordseeküste bis zur niederländischen Grenze reicht. Das Gebiet umfasst fünf Provinzen mit städtischen Zentren wie Antwerpen und Gent neben ländlichen Polderlandschaften und Heidegebieten.
Die Region erhielt nach der Föderalisierung Belgiens ab 1980 eigene Verwaltungsbefugnisse, wobei viele Kompetenzen später an die Flämische Gemeinschaft übergingen. Die heutigen Provinzgrenzen spiegeln Grenzen wider, die sich seit dem 19. Jahrhundert entwickelt haben.
Die Region trägt ihren Namen vom mittelalterlichen Flandern und erstreckt sich heute über historische Gebiete wie Brabant und die Kempen. Besucher bemerken schnell die sprachliche Einheitlichkeit und regionale Dialekte, die von Küstenstädten bis zu den östlichen Provinzen wechseln.
Große Städte wie Brüssel bieten leichten Zugang zu den fünf Provinzen über Autobahnen und Bahnverbindungen, die regionale Zentren miteinander verbinden. Besucher können öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Straßenbahnen nutzen, um sich innerhalb der Städte und zwischen kleineren Gemeinden zu bewegen.
Die belgischen Enklaven von Baarle-Hertog liegen komplett innerhalb der niederländischen Gemeinde Baarle-Nassau und schaffen eine der kompliziertesten Grenzformationen Europas. Häuser und Straßen wechseln manchmal mitten im Wohnraum zwischen belgischer und niederländischer Hoheitsgewalt.
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