Ostflandern, Provinz in der Flämischen Region, Belgien
Ostflandern ist eine Provinz in der Flämischen Region im Norden Belgiens, die sich zwischen der Nordseeküste und den zentralen Landesteilen erstreckt. Das Gebiet umfasst flaches Gelände mit Flüssen, Kanälen und Agrarflächen sowie mehrere kleinere und größere Städte, darunter das administrative Zentrum Gent.
Die Provinz entstand nach den napoleonischen Kriegen und bezieht ihren Namen aus ihrer Lage im östlichen Teil der historischen Grafschaft Flandern. Diese Neuordnung markierte das Ende der französischen Verwaltung und den Beginn der niederländischen und später belgischen Herrschaft ab 1830.
Die Bewohner pflegen eine lebendige flämische Identität mit starken Verbindungen zur mittelalterlichen Tuchindustrie, die noch heute in den historischen Stadtzentren sichtbar ist. Viele Ortsnamen und Straßenbezeichnungen spiegeln diese handwerkliche Vergangenheit wider, während lokale Feste oft traditionelle Handwerkskunst zeigen.
Reisende können die Provinz mit Regionalzügen und Bussen erreichen, die zwischen den Städten und Dörfern verkehren. Die flache Landschaft eignet sich gut zum Radfahren, mit zahlreichen Wegen entlang der Kanäle und durch die ländliche Umgebung.
Der Hafen von Gent in der Provinz ist einer der größten Binnenhäfen Europas und verbindet die Region über Kanäle mit dem Meer. Diese Wasserstraßen ermöglichen den Transport großer Schiffe weit ins Landesinnere, weit entfernt von jeder Küste.
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