Aare, Alpenfluss in der Zentralschweiz
Die Aare entspringt in den Berner Alpen und fließt 291 Kilometer weit durch die Schweiz, bevor sie bei Koblenz in den Rhein mündet. Der Fluss durchquert mehrere Kantone und verbindet dabei unterschiedliche Regionen der Zentralschweiz miteinander.
Während der La-Tène-Zeit entstanden entlang des Flusses Siedlungen, die den Wasserweg für den Handel nutzten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Fluss zu einem wichtigen Transportweg für Güter zwischen verschiedenen Teilen der Schweiz.
Der Fluss trägt seinen Namen seit keltischer Zeit und durchquert heute mehrere Kantone mit unterschiedlichen Landschaften und Gemeinden entlang seiner Ufer. In den Sommermonaten nutzen Einheimische das Wasser zum Schwimmen und lassen sich oft mit dem Strom treiben, wobei sie ihre Kleidung in wasserdichten Beuteln mitnehmen.
Der Fluss kann an mehreren Stellen überquert werden, wobei zahlreiche Brücken und Übergänge die Ufer miteinander verbinden. Für Schwimmer ist es ratsam, die Strömung zu beachten und nur an den von Einheimischen empfohlenen Stellen ins Wasser zu gehen.
Mehr als 40 Wasserkraftwerke entlang des Flusses erzeugen einen erheblichen Teil der Energie für die Schweiz. Zudem entwässert der Fluss etwa die Hälfte der Landesfläche und sammelt Wasser aus einem ausgedehnten Netz von Zuflüssen.
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