Zmutt, Dorf bei Zermatt, Schweiz
Das Glacier de Zmutt ist ein Talgletscher in den Schweizer Alpen, der sich auf der Nordseite des Matterhorns erstreckt. Er endet auf etwa 2.200 Metern Höhe, wo das Schmelzwasser kleine Seen bildet und in den Zmuttbach fließt.
Das Dorf Zmutt war jahrhundertelang eine Siedlung für Bauern und Hirten, die das Hochtal bewirtschafteten. Die Kirche St. Katharina wurde im 18. Jahrhundert errichtet und ist noch heute der Mittelpunkt des Dorflebens.
Das Dorf Zmutt gehört zu den wenigen Orten im Wallis, wo alte Holzhäuser noch so aussehen wie vor Jahrhunderten. Jedes Jahr im Sommer findet in der kleinen Kirche St. Katharina ein Gottesdienst statt, bei dem Vieh gesegnet und die Bergsaison gefeiert wird.
Zmutt ist vom Zentrum Zermatts aus zu Fuß in etwa 45 Minuten auf einem gut markierten Wanderweg erreichbar, der durch Wälder und an Wasserfällen entlangführt. Für den Besuch des Gletschers empfiehlt sich festes Schuhwerk, da das Gelände uneben sein kann.
Der Gletscher speist über unterirdische Tunnels ein Wasserkraftwerk, das Strom für die Region erzeugt. An der Gletscherzunge haben sich durch das Schmelzwasser kleine Seen gebildet, die das Ende des Eises direkt sichtbar machen.
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