Zermatt, Bergort im Wallis, Schweiz
Zermatt liegt auf 1.608 Metern Höhe am Ende des Mattertals und ist von den Gipfeln des Monte Rosa und des Matterhorns umgeben. Die Gemeinde erstreckt sich entlang des Flusses Matter Vispa, mit Hotels und Geschäften entlang der Hauptstraße Bahnhofstrasse.
Die Siedlung wurde erstmals 1495 als 'Zur Matte' erwähnt und blieb über Jahrhunderte ein kleines Bauerndorf. Der Tourismus begann nach der ersten Besteigung des Matterhorns im Jahr 1865, als Bergsteiger und Reisende aus ganz Europa hierher kamen.
Der Name stammt von 'zur Matt', was auf die Wiesen im Tal hinweist, und noch heute sprechen die Bewohner einen eigenen Walliser Dialekt. Viele Einheimische arbeiten im Tourismus, und man sieht oft traditionelle Holzhäuser neben modernen Hotels.
Das Dorf ist autofrei, daher nutzen alle Besucher Elektrotaxis oder gehen zu Fuss durch die Strassen. Die meisten Unterkünfte liegen nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, und im Winter sind die Gehwege oft vereist.
Die Gornergratbahn bringt Fahrgäste auf über 3.000 Meter Höhe, wo man mehr als 20 Viertausender gleichzeitig sehen kann. Einige Hotelzimmer haben verglaste Wände, sodass man nachts direkt aus dem Bett auf das Matterhorn blickt.
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