Xi’an, Jahrtausendealte Stadt in Shaanxi, China.
Xi'an ist eine Millionenstadt in der Provinz Shaanxi im Zentrum Chinas, die sich auf der Guanzhong-Ebene zwischen dem Wei-Fluss im Norden und den Qinling-Bergen im Süden ausbreitet. Heute umfasst die Stadt elf Stadtbezirke und zwei Kreise, die eine Fläche von über 10.000 Quadratkilometern abdecken und durch ein Metro-Netz sowie mehrere Ringstraßen miteinander verbunden sind.
Die Stadt diente mehr als tausend Jahre lang als Hauptstadt für dreizehn chinesische Dynastien, darunter die Zhou, die Qin, die Han und die Tang. Während der Tang-Zeit entwickelte sie sich zu einer der größten Metropolen der Welt und fungierte als östlicher Endpunkt der Seidenstraße.
Viele Einheimische beginnen ihren Tag mit Frühstück in den Straßenlokalen, wo sie oft Yangroupaomo essen, einen Eintopf, den man mit zerkleinertem Fladenbrot kombiniert. Abends sammeln sich Bewohner aller Altersgruppen auf den Plätzen, um gemeinsam zu tanzen, Karten zu spielen oder einfach den Alltag zu besprechen.
Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen, ein ausgedehntes Metro-System mit mehreren Linien und zahlreiche Hotels in allen Preisklassen. Der Besuch ist ganzjährig möglich, wobei der Frühling und der Herbst besonders angenehme Temperaturen und weniger Regen bieten.
Das städtische Straßensystem folgt noch immer dem Raster aus der Tang-Zeit, wobei der Glockenturm genau den Mittelpunkt der alten Hauptstadt markiert. Unter der Erde verlaufen mehrere U-Bahn-Linien, die während des Baus immer wieder auf archäologische Funde stoßen und deshalb oft umgeleitet werden müssen.
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