Autonomes Gebiet Tibet, Verwaltungsregion im Südwesten Chinas.
Die Autonome Region Tibet erstreckt sich über ein weites Hochlandgebiet im Südwesten Chinas, das größtenteils oberhalb von 4000 Metern liegt und von Gebirgsketten, weiten Plateaus und tiefen Tälern geprägt ist. Die Landschaft wechselt zwischen kargen Ebenen, schneebedeckten Gipfeln und Seen, die das Licht in kräftigen Blau- und Grüntönen reflektieren.
Das Gebiet war jahrhundertelang ein eigenständiges buddhistisches Königreich, bevor die chinesische Volksbefreiungsarmee 1950 einmarschierte. Die formelle Eingliederung als autonome Region erfolgte 1965 im Rahmen der Verwaltungsstruktur der Volksrepublik.
Die tibetische Sprache ist in der ganzen Region gegenwärtig und Schilder, Gespräche und öffentliche Ankündigungen wechseln oft zwischen Tibetisch und Mandarin. Buddhistische Klöster sind keine historischen Relikte, sondern lebendige Orte, wo Mönche täglich beten, studieren und Pilger aus nah und fern empfangen.
Die Höhenlage erfordert Akklimatisierung, und viele Besucher spüren bereits in den ersten Tagen Kopfschmerzen oder Atembeschwerden. Ausländische Reisende benötigen eine Sondergenehmigung, die nur über registrierte Reisebüros ausgestellt wird und den Zugang zu bestimmten Orten regelt.
Acht Gipfel über 8000 Metern liegen in diesem Gebiet, darunter der Mount Everest an der Südgrenze. Mehrere große Flüsse Asiens, die Millionen Menschen mit Wasser versorgen, entspringen auf diesen Hochebenen und fließen in alle Himmelsrichtungen.
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