Nagqu, Präfekturstadt in Tibet, China
Nagqu ist eine Stadt auf der Hochebene von Nordtibetmit ausgedehnten Graslandschaften, Bergen und zahlreichen Seen in großer Höhe. Die Landschaft wird geprägt durch offene Wiesen und Gebirgszüge, die sich über hunderte Kilometer erstrecken.
Die Stadt wuchs aus einem kleinen Dorf aus Lehmhütten im Jahr 1950 zu einem bedeutenden Verwaltungszentrum heran. Diese Entwicklung markierte die Konvergenz großer Handelswege zwischen Tibet und der Region Amdo.
Das jährliche Pferderennen im August bringt Hirten zusammen, die traditionelle Reitkünste zeigen und an Bogenschießwettbewerben teilnehmen.
Die Stadt ist über die Qingzang-Eisenbahnlinie erreichbar, die Verbindungen zwischen Tibet und anderen Regionen bietet. Besucher sollten sich auf die große Höhe vorbereiten und warme Kleidung für kalte Bedingungen mitbringen.
Die Region enthält über 80 Prozent aller Seen des Tibets, darunter der Namtso-See und der Siling-See. Dieses ausgedehnte Netzwerk von Gewässern in extremer Höhe ist eine der größten Seen-Konzentrationen der Welt.
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