Xining, Hauptstadt in Qinghai, China
Xining ist eine Stadt in der Provinz Qinghai im Westen Chinas, die auf etwa 2.275 Metern (7.463 Fuß) Höhe am Ostrand des Qinghai-Tibet-Plateaus liegt. Die Bebauung erstreckt sich entlang des Huangshui-Flusstals, umgeben von kargen Hügeln und fernen Bergketten, die den Horizont prägen.
Die Siedlung entstand während der Han-Dynastie als Handelsposten am nördlichen Arm der Seidenstraße, der durch den Hexi-Korridor verlief. Über die folgenden Jahrhunderte entwickelte sie sich zu einem regionalen Zentrum, das den Austausch zwischen dem chinesischen Kernland und den westlichen Grenzgebieten erleichterte.
Die Stadt beherbergt die Dongguan-Moschee und das Kumbum-Kloster, die die Verbindung muslimischer und buddhistischer Gemeinschaften in dieser Hochlandregion zeigen.
Die Stadt ist über den Bahnhof mit mehreren chinesischen Metropolen verbunden, während der Flughafen Caojiabao etwa 28 Kilometer (17 Meilen) vom Zentrum entfernt liegt. Die Höhenlage kann bei manchen Reisenden anfängliche Müdigkeit oder leichte Atemprobleme verursachen, daher empfiehlt sich eine sanfte Anpassungszeit nach der Ankunft.
Im Mai 1927 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,6 die Region und führte zu umfangreichen Verlusten und Zerstörungen. Der Wiederaufbau nach dieser Katastrophe veränderte das Stadtbild grundlegend und prägte die moderne Infrastruktur, die heute sichtbar ist.
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