U-Bahn Peking, U-Bahn-Netz in Peking, China
Das Pekinger U-Bahn-System erstreckt sich über 608 Kilometer und betreibt 370 Bahnhöfe auf 22 Linien, die zentrale Bezirke mit Vororten verbinden. Die Züge verkehren unterirdisch im Stadtzentrum und überirdisch in den äußeren Zonen, wobei Umsteigestationen den Wechsel zwischen verschiedenen Linien ermöglichen.
Das Netz nahm am 1. Oktober 1969 den Betrieb auf und wurde damit Chinas erstes U-Bahn-System, das nach Gestaltungsprinzipien der Moskauer Metro erbaut wurde. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte sich das System schrittweise, um der wachsenden Stadtbevölkerung und den zunehmenden Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden.
Die U-Bahn verbindet den Tempel des Himmels, den Sommerpalast und andere bedeutende Orte direkt mit Wohnvierteln und Geschäftszentren in der gesamten Stadt. Millionen Einwohner nutzen die Züge täglich, um zur Arbeit zu gelangen, Märkte zu besuchen oder Verwandte zu treffen, was das Netz zu einem festen Bestandteil des städtischen Lebens macht.
Fahrgäste können Tickets über automatisierte Automaten oder Schalter kaufen, wobei der Preis nach zurückgelegter Entfernung berechnet wird und Fahrten unter 6 Kilometern ab 3 Yuan kosten. Die Züge verkehren von früh morgens bis spät abends, wobei die Stoßzeiten am Morgen und Abend besonders voll sind.
Das System beförderte 2017 über 3,78 Milliarden Fahrgäste und gehört damit zu den meistgenutzten U-Bahn-Netzen weltweit. Viele Stationen zeigen moderne Kunstwerke oder architektonische Entwürfe, die den Alltag der Pendler mit visuellen Elementen bereichern.
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