Tanggula-Pass, Gebirgspass in Tibet, China
Der Tanggula Shankou ist ein Gebirgspass in Tibet, der auf etwa 5.200 Metern liegt und eine Verbindung zwischen dem Tibetischen Hochland und dem Qaidam-Becken in Qinghai schafft. Er bildet einen natürlichen Übergang durch die Bergketten dieser Region und prägt die Landschaft mit seinen ausgedehnten Hochplateaus.
Der Pass wurde in seiner modernen Form durch den Bau der Qinghai-Tibet-Eisenbahn im Jahr 2006 erschlossen, was eine Verbindungslinie durch das Hochland schuf. Diese Bahnstrecke ermöglichte neue Verkehrswege, die zuvor unzugänglich waren.
Der Pass dient als Treffpunkt verschiedener regionaler Gemeinschaften und verbindet die Bevölkerung Tibets und Qinghais über etablierte Handelsrouten.
Besucher sollten auf die extreme Höhe vorbereitet sein und sich Zeit nehmen, um sich an die dünne Luft zu gewöhnen. Die beste Zeit zum Reisen ist während der wärmeren Monate, wenn die Bedingungen stabiler sind.
Die Bahnstation am Pass liegt auf etwa 5.000 Metern und zählt zu den höchstgelegenen Eisenbahnstationen der Welt. Diese Höhe macht die Station zu einem bemerkenswerten technischen Erfolg in einer der extremsten Umgebungen.
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