Liangzhou Qu, Alte Verwaltungsregion in der Provinz Gansu, China
Liangzhou Qu ist ein historisches Verwaltungsgebiet in der östlichen Hexi-Straße in der Provinz Gansu, gelegen zwischen den Qilian-Bergen und dem Alashan-Hochplateau. Das Gebiet erstreckt sich über eine große Fläche und umfasst mehrere Unterbezirke und Städte mit Dongdajie, Xidajie und Huochezhanjie als Verwaltungszentren.
Das Gebiet erhielt 106 v. Chr. während der Westlichen Han-Dynastie seinen Status und blieb über mehrere chinesische Dynastien hinweg administrativ bedeutsam. Diese Kontinuität endete 1028, als sich seine Rolle im chinesischen Verwaltungssystem grundlegend veränderte.
Der Ort bewahrt zahlreiche Gräber aus der Han-Dynastie mit Artefakten auf, darunter der Fundort des berühmten bronzenen Fliegenden Pferdes. Diese archäologischen Schätze zeigen die künstlerische Handwerkskunst und den Wohlstand der Region während ihrer Blütezeit.
Das Gebiet liegt im Einzugsgebiet des Shiyang-Flusses und bildet eine landwirtschaftliche Oase inmitten der trockenen Landschaften Nordwestchinas. Bei einem Besuch sollte man beachten, dass die Gegend von Wüstenklimat geprägt ist und eine gute Vorbereitung notwendig macht.
Das Gebiet liegt im Einzugsgebiet des Shiyang-Flusses und bildet eine grüne Oase in einer der trockensten Regionen des Landes. Dieser Kontrast zwischen dem fruchtbaren Tal und der umgebenden Wüste hat die Geschichte und Entwicklung der Region grundlegend geprägt.
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