Guang'anmen, Ming-Dynastie Stadttor im Bezirk Xicheng, Peking, China.
Guang'anmen war ein Stadttor aus der Ming-Dynastie, das als Südwesteingang zu Beijing fungierte und eine zweistöckige Turmkonstruktion aufwies. Das Bauwerk stand etwa 18 Meter hoch und war etwa 14 Meter lang mit einer Tiefe von etwa 6 Metern.
Das Tor wurde während der Herrschaft des Kaisers Jiajing zwischen 1521 und 1567 erbaut und fungierte lange Zeit als südwestlicher Zugang zur Stadt. Es wurde später abgerissen, um Platz für die zweite Ringstraße Beijings zu schaffen.
Das Tor hieß ursprünglich Guangningmen und wurde später per kaiserliches Dekret in Guang'anmen umbenannt, was Tor des ausgedehnten Friedens bedeutet. Der Name spiegelt die kaiserliche Absicht wider, Stabilität und Wohlstand in dieser Richtung der Stadt zu sichern.
Besucher können die Geschichte des Ortes durch Museumsausstellungen verstehen, die in der Nähe der ehemaligen Lage angeboten werden. Die U-Bahn-Linie 7 bietet einen bequemen Zugang zum Gebiet, das heute ein lebendiger Geschäfts- und Wohnkomplex ist.
Der Platz ist mit dem Guang'anmen-Vorfall vom 26. Juli 1937 verbunden, einem Zusammenstoß, der einen Wendepunkt im Kampf zwischen China und Japan markierte. Dies führte zu bedeutenden militärischen Veränderungen und beschleunigte den Rückzug chinesischer Truppen aus Beijing.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.