Daxihaizi Reservoir, Stausee in Xinjiang
Der Daxihaizi-Stausee ist die letzte Talsperre am Unterlauf des Tarim im Kreis Yuli, Bezirk Bayingolin, Xinjiang. Die Zweite Landwirtschaftliche Division des Xinjiang-Produktions- und -Aufbaukorps begann im August 1959 mit dem Bau und schloss die erste Bauphase 1960 ab; bis 1972 fasste er 186 Millionen Kubikmeter in zwei Becken. Seit dem 2003 begonnenen Tarim-Sanierungsprogramm ist er ein Ökostausee: Becken eins ist aufgegeben, die Bewässerung eingestellt, das Planvolumen beträgt 47,39 Millionen Kubikmeter bei 51 Quadratkilometern Wasserfläche.
Das Staubecken wurde 1958 von Soldaten der Xinjiang Production and Construction Corps erbaut und 1972 fertiggestellt. Nach der Fertigstellung trocknete ein großer Teil des unteren Tarim-Flusses aus, und 1974 verschwand der nahe gelegene Taitema-See völlig, was die Dringlichkeit der Wasserbewirtschaftung in der Region zeigte.
Das Staubecken liegt im Kreis Yuli, etwa 360 km südlich von Ürümqi, auf 855 m Höhe. Es ist eine Anlage für ökologische Wasserabgaben, kein Freizeitort; die Zufahrt erfolgt über Straßen durch Wüstengelände. Die Umgebung ist karg, bei nur 51 mm Jahresniederschlag: Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Die Abgaben richten sich nach den ökologischen Bedingungen flussabwärts; vor der Reise erkundigen.
2003 wurde das Becken als „ökologisches Reservoir“ eingestuft: Das erste Becken wurde aufgegeben und die Bewässerungsfunktion beendet. Das Ausbauvolumen beträgt heute 47,39 Millionen Kubikmeter bei einer Wasserfläche von 51 Quadratkilometern. Das Wasser stammt aus dem Tarim und aus Zuleitungen vom Bosten-See und wird je nach Lage flussabwärts abgegeben.
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