Gummersbach, Verwaltungsgemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Gummersbach ist eine Kreisstadt im Oberbergischen Kreis, etwa 50 Kilometer östlich von Köln gelegen, mit knapp 51.000 Einwohnern. Die Straßen breiten sich in mehreren Tälern aus, die durch bewaldete Hügel getrennt sind und ein abwechslungsreiches Ortsbild bilden.
Ein Dokument aus dem Jahr 1109 nennt den Ort erstmals, als Erzbischof Friedrich I. eine Kirchensteuer erwähnte. Später gehörte die Gegend zur Grafschaft Gimborn, bis sie 1815 an Preußen fiel und Kreisverwaltungssitz wurde.
Der Name leitet sich vom alten Wort Gumbracht ab, das auf den Bach hinweist, der durch das Zentrum fließt. Heute sieht man im Stadtbild noch Spuren der Textilindustrie, die über Jahrhunderte die Arbeit und das Aussehen der Straßen prägte.
Regionalbahnen fahren regelmäßig nach Köln und Lüdenscheid, sodass Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut ankommen. Wer mit dem Auto reist, erreicht die Stadt über die Autobahnen A4 und A45, die in der Nähe verlaufen.
In Lieberhausen, einem Stadtteil, steht die Bunte Kerke, eine kleine Kirche mit Wandmalereien aus dem Mittelalter. Diese Bilder zeigen biblische Szenen und gehören zu den ältesten erhaltenen Kunstwerken der Region.
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