Gräfenhainichen, Stadtgemeinde in Wittenberg, Deutschland
Gräfenhainichen ist eine Stadt in Sachsen-Anhalt, die in der Nähe von Lutherstadt Wittenberg und Bitterfeld liegt und sich auf einer Höhe von etwa 90 Metern erstreckt. Das Stadtgebiet wird durch seine Lage zwischen der Düben-Heide geprägt und verbindet regionale Siedlungsstrukturen mit einer modernen Infrastruktur.
Die erste urkundliche Erwähnung Gräfenhainichens stammt aus dem Jahr 1254, doch ein großer Brand zerstörte frühe Aufzeichnungen und verzögerte die Stadtwerdung. Die erneuerten Stadtrechte von 1454 markierten einen Neuanfang und Wiederaufbau nach dieser Katastrophe.
Das Paulgerhardt-Haus aus dem frühen 20. Jahrhundert erinnert an den hier geborenen Hymnenkomponisten und dient heute als Treffpunkt für die Gemeinde. Die Verbindung zur Vergangenheit des Ortes zeigt sich an diesem Ort, wo regionale Geschichte mit lokalem Gemeinschaftsleben verwebt ist.
Die Stadt ist über die Bundesstraße B107 mit größeren Nachbarorten verbunden und verfügt über einen Bahnhof an der Strecke zwischen Wittenberg und Bitterfeld. Besucher können die Gegend bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden und finden gute Anbindungen zu umliegenden Sehenswürdigkeiten.
Ferropolis auf einer Halbinsel im Gremmin-See zeigt fünf bewahrte Schaufelradbagger aus stillgelegten Braunkohleminen. Dieses ungewöhnliche Freilichtmuseum dokumentiert die bergbauliche Vergangenheit der Region auf eindrucksvolle Weise.
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