Tollensesee, See in Mecklenburg-Vorpommern
Der Tollensesee ist ein großer See nahe Neubrandenburg mit einer Länge von etwa zehn Kilometern und einer Breite von bis zu zweieinhalb Kilometern, der als einer der klarsten und saubersten Seen der Region gilt. Das Wasser reicht an der tiefsten Stelle etwa 33 Meter in die Tiefe und wird durch mehrere Zuflüsse gespeist, während es über die Oberbach und den Öhlmühlenbach in die Tollense abfließt.
Der Tollensesee war seit Mittelalter ein wichtiger Wasserweg für die nahe gelegene Stadt Neubrandenburg und die lokale Bevölkerung. Die beiden Abflussströme Ober- und Unterbach wurden in jener Zeit gezielt geschaffen und bildeten später die Grundlage für die heutige Tollense.
Der See trägt seinen Namen nach der Tollense, dem Fluss der das Wasser ableitete und die Region seit Mittelalter geprägt hat. Heute ist er ein Ort für lokale Zusammenkünfte und Wassersport, wo sich Einheimische und Besucher in den wärmeren Monaten treffen um gemeinsam zu paddeln, zu fischen oder bei Veranstaltungen Zeit am Ufer zu verbringen.
Ein Rundweg von etwa 35 Kilometern führt um den gesamten See und verbindet Strände, Wanderwege und Aussichtspunkte wie die Belvedere und Behmshöhe mit guter Erreichbarkeit. Besucher finden mehrere bewachte Strände, einen Wassersportplatz an der Nordostseite mit Vermietungen und Unterricht, sowie regelmäßige Bootsfahrten durch den Fahrtenbootsdienst, um die verschiedenen Uferabschnitte zu erkunden.
Eine künstlich geschaffene Insel namens Trümmerinsel liegt nahe Neubrandenburg und bietet einen unerwarteten Ort zum Erkunden. Der erste rollstuhlgerechte Badesteg von Mecklenburg-Vorpommern befindet sich am Strand Augustabad mit Treppen und einem Badeheber für bessere Zugänglichkeit.
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