Russisch-Orthodoxe Kapelle, Ostkirchliches Gebäude im Historischen Friedhof, Weimar, Deutschland
Die Russisch-Orthodoxe Kapelle ist ein Kirchengebäude im Historischen Friedhof mit charakteristischen Zwiebeldächern und Mauerziegelbau. Das Bauwerk verbindet zwei Ebenen durch einen unterirdischen Gang mit der benachbarten fürstlichen Gruft.
Die Kapelle wurde 1860 errichtet als Gedenkstätte für die Großfürstin Maria Pawlowna von Russland. Diese dynastische Verbindung zwischen Russland und Sachsen-Weimar prägt das Bauwerk bis heute.
Die Kapelle zeigt den Einfluss der russischen Orthodoxie auf Weimar im 19. Jahrhundert. Sie war ein Ort für russische Gläubige und Diplomaten, die damals in der Stadt lebten.
Die Kapelle befindet sich auf dem Historischen Friedhof und ist für Besucher während der Friedhofsöffnungszeiten zugänglich. Wer sie besucht, sollte den gepflasterten Wegen auf dem Friedhof folgen und achtsam mit diesem Gedenkort umgehen.
Unter der Kapelle führt ein verborgener Gang zu zwei nebeneinander liegenden Sarkophagen. Diese unterirdische Verbindung zur fürstlichen Gruft ist für Besucher normalerweise nicht sichtbar, bleibt aber ein faszinierendes Detail ihrer Konstruktion.
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