Wattenscheid, Verwaltungszentrum eines Stadtbezirks in Bochum, Deutschland.
Wattenscheid ist ein Stadtteil von Bochum mit mehreren Vierteln wie Mitte, Eppendorf und Höntrop, die zusammen einen großen Bezirk bilden. Das Gebiet hat sich vom Bergbauort zu einem lebendigen Wohnquartier mit gemischter Nutzung entwickelt.
Der erste schriftliche Beleg für Wattenscheid stammt aus dem Jahr 880 in einem Kirchendokument der Abtei Werden. Von 1554 an war der Ort Mitglied der Hanse und trug zum Handelsnetzwerk Nordeuropas bei.
Der Stadtteil bewahrt seine Industrievergangenheit durch das Zeche-Hannover-Museum, das die Geschichte des Steinkohlenbergbaus zeigt und erklärt. Besucher können dort nachvollziehen, wie das Bergbauerbe die lokale Identität geprägt hat.
Der Stadtteilrat hat sein Büro in der Friedrich-Ebert-Straße 7, wo Bewohner Verwaltungsangelegenheiten klären können. Das Gebiet ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat mehrere Einkaufsstraßen und Grünanlagen für den täglichen Gebrauch.
Die ursprüngliche Namensform 'Villa Uattanscethe' zeigt, wie sich die Ortsbezeichnung über die Jahrhunderte verändert hat. Dieser Name dokumentiert die frühe Besiedlung und sprachliche Entwicklung der Region.
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