Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Bürogebäude und Forschungszentrum in Gelsenkirchen-Süd, Deutschland.
Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen ist ein Forschungs- und Bürokomplex in Gelsenkirchen-Süd mit einer markanten Glasdachkonstruktion über einer zentralen Ausstellungshalle. Neun dreistöckige Gebäude sind senkrecht zur Hauptstruktur angeordnet und bieten Büroflächen für Forschungsorganisationen und Technologieunternehmen.
Der Komplex entstand 1995 auf dem Gelände ehemaliger Industrieanlagen, wo zuvor die Thyssen-Stahlgießerei und das Bergwerk Rheinelbe tätig waren. Die Umnutzung symbolisiert den Wandel der Region von der Schwerindustrie hin zu modernen Forschungsstandorten.
Der Komplex erhielt 1995 den Deutschen Architekturpreis und 1998 den Constructec-Preis für Europäische Industriearchitektur.
Das Gelände liegt in einem leicht zugänglichen Bereich des südlichen Gelsenkirchen und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Komplex besitzt ausreichend Parkplätze und ist für Besucher während der normalen Geschäftszeiten zugänglich.
Das Gelände integriert Wasserflächen durchgehend in seine Parklandschaft und schafft damit eine grüne Oase auf dem ehemals versiegelten Industriegelände. Diese Wasserlandschaften dienen nicht nur der Ästhetik, sondern regulieren auch das Mikroklima und das Regenwasser des Komplexes.
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