Siedlung Flöz Dickebank, Kulturdenkmal in Gelsenkirchen, Deutschland
Die Siedlung Flöz Dickebank ist eine Wohnanlage in Gelsenkirchen mit mehreren Häusern, schmalen Gärten und historischen Straßenlaternen aus der Bergbauzeit. Die Bebauung erstreckt sich über mehrere Straßenzüge wie Virchowstrasse, Ulmenstrasse und Flöz Sonnenschein und zeigt noch heute ihre ursprüngliche Struktur.
Die Siedlung entstand ab 1872 unter dem Namen Kolonie Ottilienau, um Familien der Bergarbeiter von den Kohleminen Holland, Alma und Rheinelbe aufzunehmen. Der Ausbau erfolgte über mehrere Jahrzehnte und prägte die Entwicklung des Viertels grundlegend.
Die Siedlung zeigt verschiedene Baustile aus unterschiedlichen Bauphasen, die man beim Spaziergang deutlich erkennt. Die Häuser mit ihren schmalen Gärten prägen bis heute das Bild des Quartiers und erzählen von der Arbeiterwelt des Ruhrgebiets.
Die Siedlung ist gut zu Fuß erreichbar und lässt sich in einem entspannten Spaziergang erkunden. Man kann die verschiedenen Straßenzüge frei betreten und die historische Bausubstanz aus nächster Nähe beobachten.
Anfang der 1970er Jahre wehrten sich die Bewohner erfolgreich gegen Abrissplanungen und sicherten damit den Erhalt ihrer Siedlung. Seitdem wurde ein Gemeinschaftshaus etabliert, das bis heute als Ort für nachbarschaftliche Treffen dient.
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