Plötzensee, Glazialer See im Bezirk Mitte, Deutschland.
Der Plötzensee ist ein ehemaliges Gletscherwasser in Mitte und gehört zu einer Reihe von Seen, die während der letzten Eiszeit entstanden sind. Das Gewässer hat eine längliche Form und ist von Grünanlagen und Erholungsflächen umgeben.
Das Gebiet unterstand bis 1443 dem Benediktinerinnenkloster St. Marien in Spandau, bevor die Kontrolle an die preußische Verwaltung ging. Berlin übernahm den See schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts.
Der Name stammt vom Plötze, einem Fisch, der früher in diesen Gewässern häufig vorkam. Heute erinnern solche Details an die lange Verbindung zwischen dem See und den Menschen, die hier leben.
Das Ufer bietet verschiedene Möglichkeiten zum Baden und Entspannen, mit einem historischen Badehaus und Sportplätzen für verschiedene Aktivitäten. Besucher finden hier ruhige Wege zum Spazieren und Fahrrad fahren rund um das Wasser.
Der See war lange Zeit für die Hinrichtung von Gefangenen bekannt, ein Teil seiner Geschichte, der heute nur noch in Gedenksteinen nachzulesen ist. Diese dunkle Vergangenheit hat sich völlig in die ruhige Erholungsstätte von heute verwandelt.
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