Torfhaus, Bergdorf in Clausthal-Zellerfeld, Deutschland
Torfhaus ist eine Siedlung in 800 Metern Höhe in der Oberharzer Region und liegt am Rande eines ausgedehnten Moorgebiets. Der Ort bietet von seiner erhöhten Lage aus Ausblicke auf die umliegenden Berghänge und fungiert als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen in den Nationalpark Harz.
Die Siedlung entstand im 16. Jahrhundert durch Torfabbau, als Menschen die Moore der Region systematisch nutzten. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort 1949 wiedererrichtet und hat sich seitdem als Tourismusort entwickelt.
Der Ort trägt seinen Namen von der historischen Torfgewinnung, die das Landschaftsbild prägte und die Siedlung entstehen ließ. Besucher können heute noch die Spuren dieser Vergangenheit in der umgebenden Moorlandschaft erkennen und verstehen, wie die Natur und menschliche Nutzung sich hier verbunden haben.
Besucher finden dort ein Besucherzentrum mit Ausstellungen und Informationen zu Wanderwegen in der Umgebung. Das Zentrum ist von Mai bis Oktober geöffnet und bietet kostenlos Zugang zu Informationsmaterialien über die Landschaft und Natur des Harzes.
Der Ort hat einen beleuchteten Rodellift, der in Winternächten betrieben wird und Zugang zu einer 300 Meter langen Abfahrtsstrecke bietet. Diese nächtliche Rodelanlage ist eine seltene Attraktion und zieht in der kalten Jahreszeit Besucher an.
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