Sender Königs Wusterhausen, Sendeanlage in Königs Wusterhausen, Deutschland
Der Rundfunksender Königs Wusterhausen ist eine Transmitteranlage mit mehreren Gebäuden und einem 210 Meter hohen Stahlmast auf dem Windmühlenberg. Die Anlage prägt mit ihrer Stahlkonstruktion das Landschaftsbild der Region.
Ein Telegraphenbataillon der deutschen Armee errichtete 1916 die erste Anlage an diesem Standort, die später zur Pionier der öffentlichen Rundfunkübertragung wurde. Der Ort markiert den Anfang der deutschen Rundfunkgeschichte.
Die Anlage beherbergt heute das Museum für Rundfunk und Radiotechnik, das die Geschichte des deutschen Rundfunks durch Ausstellungen und historische Geräte zeigt. Besucher sehen, wie die Technologie entwickelt wurde und welche Rolle sie im Alltag spielte.
Man erreicht das Museumsgelände am besten mit der Regionalbahn von Berlin bis Königs Wusterhausen, danach ist ein kurzer Bus- oder Fußweg zum Funkerberg nötig. Das Gelände liegt erhöht und bietet Ausblick auf die Umgebung.
Die Anlage strahlte am 22. Dezember 1920 das erste öffentliche Radiokonzert der deutschen Geschichte aus und prägte damit den Anfang einer neuen Medienepoche. Dieses Ereignis machte den Ort international bedeutsam für die Rundfunkentwicklung.
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