Domberg, Gipfel in Erfurt, Deutschland.
Der Domberg ist eine Erhebung im Zentrum Erfurts, auf der mehrere bedeutende Kirchen und historische Gebäude stehen. Die Fläche wird von religiösen Bauwerken und gepflasterten Plätzen geprägt, die durch schmale Gassen verbunden sind.
Die Marienkirche auf dem Domberg ist erstmals in einer Urkunde von 1117 überliefert. Urkunden belegen außerdem auf oder am Domberg ein älteres Paulskloster und eine Burg des Mainzer Erzbischofs. Für den Hochchor des Doms wurden im 14. Jahrhundert Stützbauten (Kavaten) errichtet, um die natürliche Anhöhe zu vergrößern. Die militärische Bedeutung verlor der Domberg bald an die benachbarte Zitadelle Petersberg.
Der Hügel hieß früher Unterberg; der Name Domberg verweist auf den Dom, der mit der Severikirche ein Ensemble aus sechs Türmen über dem Domplatz bildet. Im Dom hängt die im 15. Jahrhundert gegossene Glocke Gloriosa, eine der größten frei schwingenden Glocken der Welt. Urkunden belegen zudem ein älteres Paulskloster und eine Burg des Mainzer Erzbischofs auf oder am Domberg.
Der Ort ist frei zugänglich und kann zu jeder Tageszeit besucht werden, wobei viele Gebäude auch von innen erkundet werden können. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da der Untergrund aus Kopfsteinpflaster besteht und teilweise steil ansteigt.
Die im 15. Jahrhundert gegossene Glocke Gloriosa im Dom zählt zu den größten frei schwingenden Glocken der Welt. Der Hügel ist der letzte Ausläufer der Alacher Höhen, und 70 Domstufen führen vom Domplatz hinauf zum Dom.
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