St. Georgen, Barockkirche im Stadtteil Glaucha, Halle, Deutschland.
St. Georgen ist eine barocke Kirche im Stadtteil Glaucha mit einem quadratischen Turm an der Ostseite, der von einer gerundeten Kuppel gekrönt wird. Der Innenraum ist großzügig gestaltet und bietet Platz für etwa 3000 Gläubige.
Die Kirche wurde erstmals 1121 erwähnt und erlitt 1740 einen verheerenden Brand, der das Gebäude bis auf die Grundmauern zerstörte. Der Wiederaufbau folgte einem Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes und wurde 1744 abgeschlossen.
Die Kirche steht im Herzen von Glaucha und wird von Bewohnern des Viertels regelmäßig genutzt. Der Innenraum mit seiner historischen Ausstattung spiegelt die religiöse Tradition des Ortes wider.
Die Kirche befindet sich in der Glauchaer Straße 9 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Straßenbahnhaltestelle Glauchaer Platz zu erreichen. Parkplätze stehen am Steg und am Moritzzwinger zur Verfügung.
Von Oktober bis Dezember 1813 diente das Gebäude als Militärlazarett für verwundete Soldaten aus der Schlacht von Leipzig. Diese Nutzung zeigt die wichtige Rolle, die der Ort während der Napoleonischen Kriege spielte.
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