St. Franziskus und St. Elisabeth, Katholische Kirche im südlichen Stadtzentrum von Halle, Deutschland
Die Elisabeth-Kirche ist eine neogotische Kirche im Süden der Innenstadt von Halle und weist einen Grundriss mit drei Schiffen, einem Querhaus und einem Turm auf der Nordostseite auf. Das Gebäude enthält einen geschnitzten Flügelaltar, einen Marinenaltar im östlichen Chor und wurde mit Fenstern ausgestattet, die religiöse Szenen darstellen.
Das Gebäude wurde zwischen 1894 und 1896 vom Architekten Arnold Güldenpfennig errichtet, was die Rückkehr der Katholiken nach Halle bedeutete, nachdem sie die Stadt 1564 verlassen hatten. Die Kirche entstand in einer Zeit, als die katholische Gemeinde wieder Fuß in der Stadt fasste.
Die Kirche trägt den Namen der heiligen Elisabeth und spiegelt die Rückkehr des katholischen Glaubens in die Stadt wider. Die Fenster zeigen religiöse Szenen, die von Kunsthandwerkern aus Quedlinburg geschaffen wurden und das Innere mit farbigem Licht erfüllen.
Das Gotteshaus hat Platz für etwa 350 Personen zum Sitzen und kann zusätzlich etwa 400 stehende Besucher aufnehmen. Wer die Kirche besucht, sollte sich Zeit nehmen, um die Fenster und Altäre genauer anzuschauen, da sie mit Details ausgestattet sind.
Das Orgel des Gebäudes wurde ursprünglich 1860 von August Ferdinand Wäldner gebaut und durchlief mehrere Umbauten, bis sie schließlich ihre heutige Form mit 41 Registern über drei Manualen erreichte. Diese Instrumentengeschichte zeigt, wie die Ausstattung der Kirche im Laufe der Zeit angepasst wurde.
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