Gut Hahn, Herrenhaus in Oldenburg, Deutschland
Gut Hahn ist ein Herrenhaus in Oldenburg mit Wohngebäude, Wirtschaftsgebäuden und einer Kapelle nahe einem kleinen See. Die Gesamtanlage erstreckt sich über mehrere Hektar in einer ruhigen ländlichen Umgebung nordöstlich der Stadtmitte.
Das Anwesen wurde erstmals 1059 als Villa Hona erwähnt und gehörte später den Grafen von Oldenburg. Nach 1310 übernahm der Johanniterorden das Gut und behielt es für mehrere Jahrhunderte.
Die Anlage zeigt typische norddeutsche Architektur mit Fachwerk und Backstein, die Besucher beim Betreten sofort erkennen. Heute dient der Ort als Veranstaltungszentrum, wo Hochzeiten und Konferenzen in diesem historischen Rahmen stattfinden.
Der Ort bietet Übernachtungen und Verpflegung für Gäste, die das Gelände besuchen oder Veranstaltungen organisieren. Bei einem Besuch sollte man ausreichend Zeit einplanen, um die verschiedenen Gebäude und die umliegende Landschaft zu erkunden.
Auf dem Gelande befindet sich ein mittelalterlicher Burghügel mit etwa 25 Metern Durchmesser, der etwa 100 Meter nördlich der Hauptgebaude liegt. Dieser Hügel ist ein seltenes Überbleibsel aus frühmittelalterlicher Zeit und oft übersehen von Besuchern, die sich auf die Hauptgebäude konzentrieren.
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