Haus Frauenstein, Kulturdenkmal am Römerberg, Frankfurt, Deutschland.
Haus Frauenstein ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am Römerberg, das sich zwischen zwei anderen historischen Häusern an der Nordseite des Platzes befindet. Das Haus verbindet einen spätgotischen Keller aus dem 15. Jahrhundert mit einer barocken Steinfront und modernen Elementen aus der Nachkriegszeit.
Das Haus entstand aus einem Treffpunkt einer Zunftgesellschaft im frühen 15. Jahrhundert, die das Gebäude später grundlegend umbaute. Der heutige Bestand mit Kellern und Steinfassade entstand über mehrere Generationen hinweg.
Das Haus trägt seinen Namen von einer Frauenschaft, die sich hier versammelte und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Platzes mit seinem charakteristischen gotischen Keller. Der Bau zeigt verschiedene Epochen in seiner Fassade, die Besucher beim Spaziergang entdecken können.
Das Gebäude steht direkt am Römerberg und ist leicht zu Fuß erreichbar, besonders wenn man von der Mainseite kommt. Man kann die Außenseite jederzeit betrachten, wobei die Details der verschiedenen Baustile am besten bei Tageslicht sichtbar sind.
Das Haus wurde nach der Zerstörung im Krieg komplett wiederaufgebaut, doch sein sichtbarer Aufbau folgt getreu dem ursprünglichen Konzept. Im Inneren verbindet eine moderne Betonstruktur verschiedene Gebäudeteile, die von außen nicht erkennbar ist.
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