St. Paulus, Kirchengebäude in Hildesheim, uirsprünglich Klosterkirche, dann Stadthalle, heute Altenheim
St. Paulus ist ein Kirchengebäude im südlichen Zentrum von Hildesheim, das heute als Altenheim dient und gotische Architektur zeigt. Das Bauwerk hat hohe, spitze Fenster und ausdrucksstarke Spitzbögen, die typisch für diesen Baustil sind, dazu eine dreischiffige Halle mit flacher hölzerner Decke und einen Chor mit Krypta darunter.
Das Gebäude wurde um 1233 von Dominikanermönchen gegründet, die vom Bischof Konrad II. Land erhielten und eines der ersten Dominikanerklöster in Mitteleuropa aufbauten. Die heutige Struktur entstand im 15. Jahrhundert, als das ursprüngliche kleinere Bauwerk durch eine größere dreischiffige Kirche ersetzt wurde.
Der Name St. Paulus erinnert an den Apostel Paulus und prägt seit Jahrhunderten die Identität dieses Ortes. Heute zeigt sich das Gebäude als Ort der Fürsorge, wo die gotischen Merkmale wie hohe Fenster und Spitzbögen noch immer sichtbar sind und an die lange religiöse Vergangenheit erinnern.
Das Gebäude befindet sich an der Neuen Straße im Zentrum Hildesheims und ist leicht zu erreichen. Da es heute als Altenheim genutzt wird, sind die Besichtigungsmöglichkeiten begrenzt, aber die Außenfassade mit ihren gotischen Elementen lässt sich von der Straße aus erkunden und fotografieren.
Der Gelehrte Albertus Magnus besuchte das Kloster für mehrere Monate, um Studiengruppen zu leiten und Priester auszubilden, was es zu einem wichtigen Zentrum für Wissen und Lehre in Mittelalter machte. Diese Verbindung zu einem der bedeutendsten Denker seiner Zeit zeigt die regionale Bedeutung des Ortes.
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