Helm ab zum Gebet, Kriegsdenkmal im Ehrenfriedhof, Lübeck, Deutschland.
Helm ab zum Gebet ist eine Statue in einem Friedhof in Lübeck, die einen knienden Soldaten im Gebet zeigt. Das Werk misst etwa vier Meter in der Höhe und besteht aus Muschelkalk mit Inschriften, die gefallenen Soldaten gewidmet sind.
Die Statue wurde 1925 eingeweiht und erinnert an Soldaten des Lübecker Infanterie-Regiments, die im Ersten Weltkrieg fielen. Das Denkmal entstand aus einem künstlerischen Wettbewerb, wobei die Regimental-Stiftung die Finanzierung übernahm.
Die Figur zeigt eine kniende Gestalt im Gebet und wurde von zwei lokalen Künstlern geschaffen, die damit einen Stil des frühen 20. Jahrhunderts prägten. Besucher können hier sehen, wie man damals Trauer und Respekt durch die Sprache von Stein und Form ausdrückte.
Das Denkmal befindet sich auf einem Friedhofsgelände, das Dokumentationspaneele mit Angaben zu Einsatzorten zeigt. Besucher sollten die Grabtafeln und Inschriften vor Ort respektieren und ausreichend Zeit für das Erkunden der Gedenkstätte einplanen.
Das Denkmal wurde unter dem Namen Morituri in einem Kunstwettbewerb ausgewählt und repräsentiert damit einen besonderen künstlerischen Prozess der Zeit. Die Wahl dieses Titels verweist auf lateinische Traditionen und die feierliche Bedeutung des Ortes.
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