Die Burg, Naturschutzgebiet in Marl und Recklinghausen, Deutschland
Die Burg ist ein 146 ha großes Naturschutzgebiet auf dem Gebiet von Marl und Recklinghausen, das die Lipperandstraße in einen Nordteil von 99 ha und einen Südteil von 47 ha trennt. Alte bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche nehmen 62,41 ha ein, dazu kommen Erlen-Eschen-Auenwälder und Hainsimsen-Buchenwald entlang des Silvertbachs und seiner Zuflüsse. Im Teil links des Baches liegt die Ringwallanlage Sinsener Wallburg, ausgewiesen als Bodendenkmal.
Der Wald ist auf sehr alten Karten etwa in seiner heutigen Ausdehnung eingezeichnet. Die Kreiskarte von 1845 bezeichnet ihn als „Borg“, der Silvertbach hieß damals Großer Bach. Seit der Preußischen Neuaufnahme von 1894 steht auf den Messtischblättern „Burg“, spätestens seit 1921 „Die Burg“. 1983 wurde das Gebiet unter der Schlüsselnummer RE-011 Naturschutzgebiet.
Der Name stammt vom Wald selbst: Die Kreiskarte von 1845 bezeichnet ihn als „Borg“, die Messtischblätter ab 1894 führen „Burg“. Die Ringwallanlage Sinsener Wallburg im Schutzgebiet ist als Bodendenkmal ausgewiesen, nicht als wiederaufgebaute Befestigung.
Das Gelände ist durch Wanderwege erschlossen, die einen Zugang zu verschiedenen Bereichen ermöglichen. Besucher sollten beachten, dass bestimmte Zonen des Reservats zum Schutz der Tierwelt gesperrt sind und respektvoll betreten werden sollten.
Der Wald ist bereits auf sehr alten Karten in etwa in seiner jetzigen Ausdehnung eingezeichnet: Die Kreiskarte von 1845 bezeichnet ihn als „Borg“, der Silvertbach hieß damals Großer Bach. Seit der Preußischen Neuaufnahme von 1894 steht auf den Messtischblättern „Burg“, spätestens seit 1921 „Die Burg“.
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