Villa Hoffbauer, Residenzvilla am Stadtkanal in Potsdam, Deutschland.
Die Villa Hoffbauer ist eine Wohnvilla am östlichen Ufer des Stadtkanals in Potsdam mit Architekturelementen aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Das Gebäude verfügt über die charakteristischen Merkmale der deutschen Wohnhausarchitektur dieser Epoche und befindet sich in einem dicht bebauten Viertel entlang der Planitzstrasse.
Hermann und Clara Hoffbauer, Industrielle aus Potsdam, erwarben das Grundstück 1870 und entwickelten das frühere Havelhaus zu einem repräsentativen Wohnhaus. Die Villa wurde zum Symbol einer blühenden Bürgerschicht und blieb bis in das 20. Jahrhundert hinein ein wichtiger Ort des gesellschaftlichen Lebens der Stadt.
Die Villa war ein Ort, an dem sich Schriftsteller, Ärzte und andere gebildete Personen trafen und austauschten. Diese Treffen prägten das Geistesleben Potsdams im ausgehenden 19. Jahrhundert und machten das Haus zu einem Zentrum für Diskussionen und gesellige Zusammenkünfte.
Die Villa liegt an der Hoffbauerstrasse und kann von der Uferpromenade des Kanals aus besichtigt werden, wobei die beste Ansicht vom östlichen Ufer erreicht wird. Das Gebiet ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und der Zugang erfolgt über die Fusswegverbindungen des Viertels.
Das Gebäude erlitt 1945 schwere Schäden durch einen Luftangriff auf Potsdam und zeigt heute noch Spuren dieser Zerstörung. Die Narben der Kriegszeit sind an der Fassade sichtbar und erzählen die Geschichte von Potsdams turbulenter zwanziger Jahrhundert.
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