Beaune, Weinhauptstadt in Côte-d'Or, Frankreich
Beaune ist eine mittelalterliche Stadt in der Côte-d'Or in Frankreich mit gut erhaltenen Stadtmauern und Wehrtürmen aus Stein. Unter den gepflasterten Straßen verlaufen etwa fünf Kilometer unterirdische Gänge und Weinkeller, die große Teile der Altstadt verbinden.
Römische Siedler bauten hier um eine heilige Quelle, die den Galliern bereits bekannt war. Im Mittelalter wuchs der Ort zu einem Handelszentrum für Wein, das die Herzöge von Burgund förderten.
Der Name stammt von einer gallischen Quelle, die hier entsprang und um die sich die Siedlung formte. Heute prägt der Weinbau den Alltag der Stadt, sichtbar an den vielen Kellergewölben unter den Häusern und den Weinhändlern entlang der Gassen.
Weinwanderwege beginnen am Stadtrand und führen durch kleine Weiler und Weinberge der umliegenden Hügel. Die Kellergänge unter der Altstadt sind teils zugänglich, Eingang und Öffnungszeiten variieren je nach Weingut oder Touristenangebot.
Das Dach des Krankenhauses aus dem 15. Jahrhundert zeigt ein Muster aus glasierten Ziegeln in mehreren Farben, eine typisch burgundische Dachtechnik. Der Innenraum beherbergt ein Gemälde des Jüngsten Gerichts, das Rogier van der Weyden für den Krankensaal malte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.