St-Augustin, Katholische Kirche im 8. Arrondissement, Paris, Frankreich
Die Kirche Saint-Augustin ist ein Gebäude mit gemischten architektonischen Stilen an der Ecke des Boulevard Malesherbes und verbindet Gusseisenkonstruktionen mit Steinwerk in einer breiten Struktur. Das Gebäude misst 94 Meter in der Länge und wird von einer markanten 80 Meter hohen Kuppel gekrönt, die seine Silhouette prägt.
Der Kircenbau begann 1860 unter der Leitung von Architekt Victor Baltard und wurde 1871 fertiggestellt, während die Stadt unter Haussmans Großem Plan komplett umgestaltet wurde. Das Projekt war Teil dieser modernen Stadterneuerung, bei der alte Stadtteile abgerissen und neue breite Straßen und öffentliche Gebäude entstanden.
Das Innere ist bemerkenswert durch vergoldete Gusseisensäulen und bunte Engel aus Keramik, während farbige Glasfenster Szenen aus dem frühen Christentum zeigen. Jede Kapelle wurde mit eigenen Dekorationen und künstlerischen Details ausgestaltet, die den Raum reich wirken lassen.
Das Gebäude ist von außen leicht zugänglich und liegt an einem belebten Boulevard im zentralen Paris, wo Bushaltestellen und U-Bahn-Stationen in der Nähe sind. Wenn Sie den Ort besichtigen möchten, fragen Sie vor Ort nach den Besuchszeiten, da diese religiöse Nutzung und Gottesdienste berücksichtigen können.
Das Gebäude war eines der ersten, das Gusseisen als Hauptkonstruktionsmaterial für Wände und Säulen verwendet hat, anstatt sich auf massive Steine zu verlassen. Diese Metallkonstruktion erlaubte höhere Räume und größere Fenster, die Tageslicht in einer Weise hereinließen, die in traditionellen Kirchen nicht möglich war.
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