Palais du Louvre, Mittelalterliche Festung und Königspalast im 1. Arrondissement, Frankreich
Der Louvre-Palast ist eine königliche Residenz und eine Festung im 1. Arrondissement von Paris, die heute das nationale Kunstmuseum beherbergt. Die Anlage zeigt gotische Türme, Flügel aus der Renaissance, klassizistische Fassaden und eine moderne Glaspyramide, die verschiedene Epochen französischer Baukunst sichtbar macht.
Philipp II. ließ die erste Festung Ende des 12. Jahrhunderts als Schutz vor Angriffen aus dem Norden errichten. Spätere Herrscher verwandelten den Bau in eine Residenz und fügten Flügel und Höfe hinzu, bis er im 18. Jahrhundert seine Funktion als königliche Wohnstätte verlor.
Der Name stammt aus dem Altfranzösischen und deutet auf einen Wolfsbau oder einen bewaldeten Ort hin, der einst diese Gegend prägte. Heute erkennen Gäste den Wandel an der Glasfassade im Innenhof, die Tradition und Erneuerung miteinander verbindet und ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt ist.
Mehrere Eingänge und Aufzüge ermöglichen den Zugang zu den Sammlungen, wobei die Pyramide im Innenhof als Hauptzugang dient. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, sollte früh am Morgen oder an Wochentagen kommen, da die Besucherzahl stark schwanken kann.
Unter dem Innenhof liegen Reste der ursprünglichen Burgmauern und des Wassergrabens aus dem Mittelalter, die in einem eigenen Ausstellungsbereich zu sehen sind. Diese Fundamente zeigen die Dicke und den Umfang der Verteidigungsanlagen, die einst die Stadt schützten.
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