Nationalpark Cevennen, Nationalpark in Südfrankreich
Der Cévennes-Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet in Südfrankreich, das sich über bewaldete Berge, Hochebenen aus Kalkstein und tiefe Täler erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Kastanienwäldern, offenen Weideflächen und felsigen Graten, die von Bächen durchzogen sind.
Das Schutzgebiet wurde am 2. September 1970 gegründet und hat seinen Verwaltungssitz im Schloss von Florac. Im Jahr 2011 erkannte die UNESCO die Region als Welterbestätte für die Erhaltung traditioneller Landwirtschaft an.
Die Region lebt bis heute von der Arbeit der Hirten und Bauern, deren Tagesrhythmus von den Schafen und der Ernte bestimmt wird. Die Feldsteinmauern und Trockenpfade zeigen, wie die Menschen das Land über Jahrhunderte bewirtschaftet haben.
Das Informationszentrum in Florac bietet Karten und Hinweise zu Wanderwegen, die je nach Jahreszeit und Wetterlage variieren. Die Wege im Süden sind im Frühling und Herbst am angenehmsten, während die höheren Lagen im Sommer besser zugänglich sind.
Der Mont Lozère erreicht 1.699 Meter (5.574 Fuß) und gilt als der höchste Punkt des Schutzgebiets, von dem aus man bei guter Sicht sowohl das Mittelmeer als auch die Berge Zentralfrankreichs erkennen kann. Das Gebiet gehört außerdem zu den wenigen offiziell anerkannten Lichtschutzgebieten Europas, wo der Nachthimmel ohne künstliche Störungen sichtbar bleibt.
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