Nationalpark Mercantour, Nationalpark in Alpes-de-Haute-Provence und Alpes-Maritimes, Frankreich.
Der Nationalpark Mercantour ist ein Schutzgebiet in den Alpes-de-Haute-Provence und den Alpes-Maritimes mit mehr als 600 Kilometer markierten Wanderwegen, die durch Täler, Pässe und alpine Hochweiden führen. Das Gelände steigt von mediterranen Hängen mit Olivenbäumen und Lavendel bis zu Gipfeln mit Schneefeldern auf, die auch im Sommer bestehen bleiben.
Italienische Könige nutzten das Gebiet ab 1859 als Jagdrevier und schützten so Wild wie Steinböcke vor dem Aussterben. Der französische Staat übernahm das Land 1947 und richtete 1979 den Nationalpark ein, um die Bergnatur dauerhaft zu bewahren.
Die Täler tragen Namen wie Vésubie, Roya und Tinée, die auf jahrhundertealte Hirten- und Handelswege zurückgehen, die einst das französische Landesinnere mit der Küste verbanden. Wanderer folgen heute diesen Routen durch Dörfer mit Steinhäusern und begegnen Schafherden, die im Sommer auf die Hochalmen ziehen.
Besucher sollten festes Schuhwerk und warme Kleidung mitbringen, da das Wetter sich schnell ändern kann, auch im Hochsommer. Refuges entlang der Routen bieten Übernachtungen an und helfen bei der Planung mehrtägiger Wanderungen durch entlegene Gegenden.
Gämsen klettern hier über steile Felswände in Höhen, wo andere Tiere nicht mehr leben können, und sind oft in der Morgen- oder Abenddämmerung zu sehen. Manche Gipfel liegen weniger als 50 Kilometer vom Mittelmeer entfernt, so dass man an klaren Tagen das Meer von den Berggipfeln aus sehen kann.
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