Via Lattea, Alpines Skigebiet zwischen Sestriere und Montgenèvre, Frankreich und Italien
Via Lattea ist ein grenzüberschreitendes Skigebiet, das Frankreich und Italien verbindet und mehrere Skiresorts zwischen Sestriere und Montgenèvre umfasst. Die Pisten befinden sich auf einer Höhe von bis zu etwa 2.800 Metern und werden durch ein Netz von rund 71 Liften erschlossen.
Das Gebiet um Sestriere wurde in den 1930er Jahren als eines der ersten geplanten Skiresorts in den Alpen entwickelt. Die internationalen Olympischen Winterspiele 2006 in Turin verliehen dem Gebiet weltweite Aufmerksamkeit, da Sestriere mehrere alpine Wettkämpfe austrug.
Via Lattea bedeutet auf Italienisch "Milchstraße" und der Name spiegelt die weitläufige Ausdehnung des Skigebiets über mehrere Gipfel wider. In den Berghütten auf beiden Seiten der Grenze findet man typische Gerichte aus dem Piemont und aus den französischen Alpen nebeneinander auf der Speisekarte.
Die Skisaison dauert in der Regel von Dezember bis April, wobei die Bedingungen je nach Höhe stark variieren können. Wer zwischen den Resorts hin und her fahren möchte, sollte sich vorher mit den Verbindungen zwischen den Pisten vertraut machen, da die Übergänge manchmal eine bestimmte Route erfordern.
An der Verbindung zwischen Montgenèvre und Claviere kann man buchstäblich auf einer einzigen Abfahrt von Frankreich nach Italien hinübergleiten, ohne anzuhalten. Die Grenzlinie zwischen den beiden Ländern verläuft mitten durch die Piste, was diesen Übergang zu einer der wenigen Stellen in Europa macht, an der man während der Fahrt ein Land verlässt.
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