Wandelsee, Arktisches Gewässer im Nordosten Grönlands.
Die Wandel-See ist ein Meerwasser zwischen der Nordostküste Grönlands und Spitzbergen und erstreckt sich über rund 800 Kilometer. Er verbindet sich mit der Grönland-See durch die Framstraße und ist von Packeis geprägt.
Das Meer wurde nach Carl Frederick Wandel benannt, dem Leiter der dänischen Ingolf-Expedition, die zwischen 1895 und 1896 Grönlands Küstengegenden erkundete. Diese Vermessungsfahrt war Teil der europäischen Erforschung der arctischen Regionen.
Die Gewässer beherbergen Robben und Walrosse, die für die lokale Jagdkultur von großer Bedeutung sind. Diese Meerestiere prägen seit Generationen das Leben der wenigen Menschen in dieser abgelegenen Gegend.
Station Nord ist der einzige bewohnte Ort in der Nähe und fungiert als Forschungsstation. Besucher sollten mit extremen Bedingungen und langen Polarnächten rechnen.
Im August 2020 wurden unerwartete geringe Mengen Meereis gemessen, was die damalige wissenschaftliche Erwartung für dieses eisfüllte Gebiet überraschte. Diese Beobachtung verdeutlichte Veränderungen in der arctischen Eisbedeckung.
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