Jørgen Brønlund Fjord, Arktischer Fjord im Nordost-Grönland-Nationalpark, Grönland.
Der Jørgen Brønlund Fjord ist eine arktische Wasserstraße, die sich von Nordwesten nach Südosten erstreckt und zwischen 1 und 2 Kilometern breit ist. Die Küstenlinien zeigen raue Felsen und Gletscher, während die nördliche Seite geologisch besonders interessant ist.
Das Fjord wurde nach dem Polarforscher Jørgen Brønlund benannt, der während der dänischen Expedition 1906 in Nordostgrönland ums Leben kam. Die Region entwickelte sich später zu einem Zentrum für wissenschaftliche Forschung in der Arktis.
Die ehemalige Forschungsstation Brønlundhus am westlichen Ufer bewahrt Gegenstände auf, die von Polarexpeditionen in Nordgrönland erzählen. Besucher können hier Spuren dieser wissenschaftlichen Unternehmungen in einem arktischen Kontext sehen.
Die Kap Harald Moltke Forschungsstation am östlichen Ufer bietet eine natürliche Startbahn auf erhobener Seegrund für die Ankunft. Besucher sollten mit extremen Wetterbedingungen rechnen und sich auf lange Winterdunkelheit oder sommerliche Dauerbeleuchtung vorbereiten.
Die nördliche Küste dient als Referenzstandort für die Buen-Formation, eine geologische Schicht von internationaler wissenschaftlicher Bedeutung. Diese Stelle ermöglicht es Geologen, Gesteinsformationen und prähistorische Zeiträume zu studieren.
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