Deltaterrasserne, Archäologische Stätte in Peary Land, Grönland.
Deltaterrasserne ist ein archäologischer Fundplatz in der Nähe des Jørgen Brønlund Fjords mit steinernen Wohnstrukturen, die sich über etwa 800 Meter Strandlänge erstrecken. Die Ruinen sind in fünf unterschiedliche Terrassen eingeteilt, die verschiedene Phasen der Besiedlung darstellen.
Die Stätte wurde 1948 von dem dänischen Forscher Eigil Knuth während einer Expedition entdeckt und enthielt Spuren von Besiedlung aus etwa 2050 v.Chr. Die Funde zeigen, dass das Gebiet über längere Zeit von verschiedenen Gruppen bewohnt wurde.
Die Siedlungen zeigen sich in Schichten, mit verschiedenen Wohnplätzen, die nebeneinander auf den Terrassen liegen und unterschiedliche Zeiten der Besiedlung widerspiegeln. Die Menschen hier hinterließen ihre Werkzeuge und Wohnstrukturen, die heute noch sichtbar sind.
Der Zugang zu diesem isolierten Ort erfordert spezielle Transportmittel und eine Genehmigung der grönländischen Behörden, da er sich innerhalb des Nationalparks befindet. Besucher sollten gut vorbereitet sein und ein Verständnis für die extremen Bedingungen dieser abgelegenen Region haben.
Unter den Funden befinden sich Knochennähnadeln mit verschiedenen Ösenformen, die zwei unterschiedliche Kulturstufen belegen und zeigen, dass der Ort mehrfach neu besiedelt wurde. Diese archäologischen Hinweise ermöglichen Einblicke in die schrittweise Besiedlung dieser arktischen Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.