Kirkjubæjarklaustur, Ort in Island
Kirkjubæjarklaustur ist ein kleines Dorf an der Südküste Islands mit etwa 150 Einwohnern, das neben hohen Klippen mit nahegelegenen Wasserfällen liegt. Die offene und wilde Landschaft drumherum ist geprägt von Bächen, felsigen Landschaften und zahlreichen Wanderwegen, die zu Wasserfällen und malerischen Aussichtspunkten führen.
Das Dorf entstand um ein Kloster herum, das von Mönchen vom späten 12. Jahrhundert bis zum 16. Jahrhundert bewohnt wurde. Davor ließen sich ein Mann namens Ketill und möglicherweise irische Christen in dieser Gegend nieder, woraus später ein großer Bauernhof mit mehreren Gebäuden und Feldern hervorging.
Der Name des Ortes stammt von einem Kloster, das Mönche hier vom späten 12. Jahrhundert an führten. Die Dorfbewohner verbinden ihre Identität mit dieser monastischen Vergangenheit und mit den irischen Christen, die dieser Region lange vor der nordischen Besiedlung ihren Stempel aufdrückten.
Das Dorf liegt etwa 4 Stunden Fahrt von Reykjavík entfernt und ist leicht über die Ringstraße zu erreichen. Besucher finden hier grundlegende Einrichtungen wie einen Shop, ein Schwimmbad, eine Post und mehrere Cafés mit lokalen Fischspezialitäten sowie verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten wie Hotels, Gästehäuser und Campingplätze.
Kirkjugólf, eine natürliche Formation von Basaltsäulen in der Nähe, sieht aus wie ein gepflastertes Kirchenbodenmuster und entstand vor Tausenden von Jahren durch erkaltete Lavaströme. Diese Steinformation ist heute ein geschütztes Naturdenkmal und ein bevorzugtes Fotomotiv für Besucher.
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